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Wer nutzt welches Netz?

Wer nutzt welches Handynetz?

Wer schon einmal einen Handyvertrag abschließen wollte, dem ist sicherlich aufgefallen, dass es viel mehr Anbieter für Handyverträge als Netze gibt.

Woran das liegt? Ganz einfach! Es nutzen also mehrere Anbieter ein und dasselbe Netz.

Die großen Netzanbieter stellen ihr Netz auch Drittunternehmen zur Verfügung, die sich dann in das Netz einmieten oder besitzen Tochterkonzerne, die unter anderem Namen Verträge zu anderen Konditionen veräußern.

Werfen wir einen Blick auf die deutschen Handynetze.

Das D1-Netz der Deutschen Telekom

Telekom-Netz

Die einzelnen Netze in Deutschland weisen einige Unterschiede auf. So ist das Netz der Deutschen Telekom in Deutschland am besten ausgebaut.

Auf dem Land, wo das Mobilfunknetz in der Regel schlechter ausgebaut ist als in den Städten hat man mit einem Vertrag im Telekom die höchste Wahrscheinlichkeit, guten Empfang zu haben.

Ein Vertrag bei der Telekom direkt ist deswegen auch teurer als bei anderen Netzanbietern.

Aus diesem Grund sind Discounter, also Anbieter mit günstigeren Preisen in diesem Netz besonders interessant.

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Das D2-Netz der Vodafone

Vodafone-Netz

Wer ein wenig Geld sparen will und trotzdem noch guten Empfang abseits der Städte haben möchte, kann Verträge im Vodafone-Netz abschließen.

Auch hier gibt es mehrere Anbieter mit verschiedenen Angeboten.

Vodafone und die Telekom bieten bestimmte Vertragsinhalte teils exklusiv an.

Dazu gehören die schnellen Mobilfunkstandards 4G/LTE und 5G sowie komfortable Funktionen wie Multi-SIM oder EU-Roaming. Allerdings ist auch hier – wie in allen Netzen – Netzneutralität gegeben.

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Das o2-Netz der Telefónica

Telefónica-Netz
Das dritte Netz in Deutschland ist das o2-Netz der Telefónica.

Es ist in Deutschland am schlechtesten ausgebaut, bietet dafür aber besonders preiswerte Verträge an. Viele Mobilfunkdiscounter nutzen das Netz von o2.

Im Gegensatz zu Vodafone und der Telekom bieten alle Anbieter im o2-Netz 4G/LTE und EU-Roaming. Lediglich die Geschwindigkeiten können in den Grenzwerten variieren.

Mittlerweile mit o2 fusioniert, existiert das E-Plus Netz, eingebettet in das o2-Netz auch heute noch.

Die Leistungen früherer E-Plus-Anbieter sind heute den o2 Leistungen ebenbürtig, sodass kein wesentlicher Unterschied für die Kunden feststellbar sein sollte.

Aus technischen Gründen kann es im o2-Netz zu schlechtem Empfang an Orten mit vielen Menschen kommen.

Wenn du im o2-Netz an Bahnhöfen, auf Konzerten oder bei Fußballspielen kein Internet hast, dann liegt das meist an der hohen Auslastung durch andere Nutzer.

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Die verschiedenen Mobilfunkstandards im Überblick

Je nachdem an welchen Orten Du Dich befindest, zeigt Dein Smartphone neben der Signalstärke des Netzes auch den Mobilfunkstandard an.

Dabei variiert diese Anzeige je nach Smartphone und Anbieter. Der Mobilfunkstandard und damit die theoretische, maximale Sendegeschwindigkeit wird durch verschiedene Abkürzungen wie folgt codiert:

2G/GSM

  • G (bis iOS 7, ab iOS 8 GPRS): GPRS funkt mit bis zu 53,6 kbit/s
  • E: EDGE ist 4-mal schneller als GPRS mit bis zu 256 kbit/s

3G/UMTS

  • H (auch 3,5G oder 3G+; bei iOS auch 3G): High Speed Downlink Packet Access (HSDPA): Maximaler Datenumsatz von 7,2 Mbit/s
  • H+ (bei iOS auch 3G): High Speed Packet Access+ (HSPA+): maximal 42 Mbit/s

4G/LTE

  • LTE, bei Android, iOS und Windows je nach Netzanbieter auch 4G: Datentransfer mit bis zu 500 Mbit/s
  • LTE-A (auch LTE+, 4G oder 4G+): LTE-Advanced funkt mit 1 Gbit/s

5G

  • ermöglicht bis 10 Gbit/s bei Latenzzeiten von unter einer Millisekunde und wird in der Regel als 5G abgekürzt (in Deutschland noch nicht flächendeckend ausgebaut)

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