Gesichtserkennung & Blickkontakt: iPhone 8 weiß, ob es angeschaut wird

iPhone 8 Gesichtserkennung

Das iPhone 8 soll zukünftig mit einer Gesichtserkennungssoftware ausgestattet sein. Diese macht ein Stummschalten via Blickkontakt möglich. Dazu nutzt das Mobiltelefon einen 3D-Sensor auf der Vorderseite, der erfasst, wenn der Nutzer auf das Display schaut.

“Schau mir in die Augen, Kleines!” – die berühmten Worte von Humphrey Bogart aus der Verfilmung von “Casablanca” können Smartphonenutzer bald auch zu ihrem mobilen Endgerät sagen; zumindest wenn es sich dabei um das neue iPhone 8 handelt. Dieses soll über eine dreidimensionale Gesichtserkennungssoftware verfügen.

Gesichtserkennung on Board

Das neue iPhone 8 soll Gerüchten zufolge eine Gesichtserkennungssoftware benutzen. Diese ermöglicht es, zusammen mit den auf der Vorderseite verbauten Sensoren, die Blickrichtung des Nutzers zu analysieren. Der Entwickler Guilherme Rambo hat mitgeteilt, dass das Smartphone dadurch in der Lage ist, zu erkennen, ob es angeschaut wird. Vorteilhaft ist dies etwa, um das Smartphone daran zu hindern, eingegangene Nachrichten durch einen Signalton mitzuteilen, wenn der Benutzer diese bereits durch den Blick auf das Endgerät selbst erkannt hat. Schaut der Nutzer auf das Smartphone, dann soll der Signalton unterdrückt werden. Nützlich ist die Gesichtserkennung aber auch als Alternative zum Entsperren des Bildschirms oder zur Identifikation des Nutzers in anderen Systemen sinnvoll. Fingerabdruck und Co. können dadurch ersetzt werden.

Schon länger Gerüchte über Gesichtserkennung

Das Gerücht über einen Sensor für die Gesichtserkennung hält sich schon länger. Dieser soll 3D-Informationen, wie die Tiefe des Raumes, erfassen können und daher nicht einfach mit zweidimensionalen Fotos überlistet werden können. Unklar ist bisher, wie genau die technische Umsetzung aussieht. Das iPhone 8 wird zwar über einen Infrarotsensor auf der Vorderseite verfügen, doch dieser müsste für die Umsetzung der Gesichtserkennung ständig aktiv sein. Dies würde die Akkulaufzeit verkürzen. Im September wird das Smartphone präsentiert, so die Pläne des Apple-Konzerns. Dann werden Nutzer mehr über die bisher nur gerüchteweise ans Licht gekommenen Funktionen erfahren.