Nichephone-S: Winziges Tethering-Phone mit Grundfunktionen

Nichephone-S

Mit dem Nichephone-S wurde kürzlich in Japan ein Mobiltelefon vorgestellt, das als Dumbphone gilt, aber WLAN-Tethering bietet. Zwar unterstützt es lediglich 3G-Verbindungen, dafür ist es extrem handlich und bewahrt vor Ablenkungen durch Social Media.

Nichephone-S: Ein Gerät für das geordnete Downgraden

Unter sicherheitsbewussten Menschen und solchen, die ihre Zeit besser einteilen wollen, hat ein Trend zum Downgraden auf sogenannte Dumbphones eingesetzt. Im Gegensatz zu Smartphones, die mit allerlei Apps vom konzentrierten Arbeiten oder richtigen Entspannen ablenken können, bieten Handys wie das Nichephone-S nur SMS-Versand, MP3-Wiedergabe, Sprachaufzeichnungen, Telefonieren und im konkreten Fall auch WLAN-Tethering.

Das Minitelefon braucht nur Android 4.2, da es wenig zu verwalten gibt. Zudem genügt für die Basisfunktionen ein Monochrom-Display mit einer Auflösung von 128 mal 64 Bildpunkten. Vorteilhaft ist die geringe Größe: Das Telefon mit seinen 38 Gramm Eigengewicht passt in die Brieftasche und kann doch an das Notebook angeschlossen werden, um zumindest ein relativ langsames Browsen im Internet per WLAN-Tethering zu ermöglichen. Seit dem 10. November 2017 ist das Gadget in Japan für umgerechnet etwa 75 Euro erhältlich.

Weitere neue Dumbphones werden produziert

Das Nichephone-S ist nicht das einzige Gerät, das Menschen weltweit vor der Ablenkung durch Apps bewahren soll. Avantgardisten schätzen etwa das knapp 300 EUR teure Punkt MP01. Der Schweizer Hersteller Punkt hat das edle Design des neuen und schlanken Simpel-Handys optisch an klassische Taschenrechner angelehnt. Wer es besonders minimalistisch mag und wirklich nur telefonieren möchte, gibt eine Vorbestellung für das Light-Phone auf.

Das kreditkartenkleine Dumbphone wurde durch eine Crowdfunding-Kampagne finanziert und wiegt nur 38 Gramm. Es kostet 150 US-Dollar und soll als Zweittelefon für konzentriertere Stunden eingesetzt werden. Im zweiten Quartal 2017 sorgte zudem die Neuauflage des Nokia 3310 für Aufregung unter Mobilfunk-Enthusiasten. Das Retro-Handy kostet rund 50 Euro und hat ein besseres Display als das Original sowie einen Web-Browser für einen minimalen Internetzugang. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch das Jelly Smartphone von Unihertz.