iPhone 7 diamantschwarz vs. schwarz: Apple warnt vor Kratzern

iPhone 7 diamantschwarz
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Anfang September 2016 wurde das neue iPhone 7 von Apple vorgestellt. Mit dabei ist das iPhone 7 in einer neuen Farbvariante: Diamantschwarz heißt die hochglanzschwarze Variante des neuen iPhones – im englischen übrigens „jet black„. Diese sieht zwar edel aus, hat aber auch einige Nachteile, wie Apple sogar selbst bestätigt. Durch die Hochglanzlackierung ist das iPhone 7 diamantschwarz wesentlich anfälliger für Kratzer – aber auch Fingerabdrücke und Fettflecken können dem Gerät ganz schön zusetzen. Hier mal meine ganz persönliche Einschätzung zum iPhone 7 diamantschwarz – und warum ich mich letztendlich doch für die mattschwarze Variante entschieden habe …

Kratzer, Fingerabdrücke & Fettflecken: Wie anfällig ist das iPhone 7 diamantschwarz wirklich?

Mit der Vorstellung des neuen iPhone 7 sorgte die neue Farbvariante diamantschwarz für jede Menge Aufmerksamkeit. Einige Portale berichtet, das iPhone 7 diamantschwarz sei das „schönste iPhone aller Zeiten“. Andere hingegen bezeichnen die hochglanzschwarze Variante des iPhone 7 bzw. des iPhone 7 Plus als billig.

Ich selbst warte auch noch immer auf mein neues iPhone 7, allerdings habe ich mich zwischenzeitlich auch umentschieden. Zunächst hatte ich ein diamantschwarzes iPhone 7 mit 128 GB Speicherkapazität bestellt – die geschätzte Lieferzeit sollte bei rund 6 Wochen liegen. In der letzten Zeit habe ich aber viel recherchiert und mir das iPhone 7 diamantschwarz auch mal im Apple Store angesehen. Kurz darauf habe ich meine Bestellung bei Apple direkt wieder storniert und mir das iPhone 7 in „normal“ schwarz bestellt.

Apple warnt vor Kratzern beim iPhone 7 diamantschwarz

Wer ein iPhone kauft, der investiert immer eine Menge Geld. Das iPhone 7 wird in Deutschland mit rund 800 bis knapp 1.200 € gehandelt. Da möchte man im Falle eines späteren Verkaufs natürlich auch möglichst viel Geld wieder einnehmen können. Die Chancen darauf stehen besonders gut, wenn man ein nicht zerkratztes Gerät anbieten kann. Das gilt nicht nur für das Display, sondern natürlich auch für die Rückseite und das Gehäuse an sich.

Nun warnt aber sogar Apple davor, dass die Hochglanzoberfläche des diamantschwarzen iPhone 7 und iPhone 7 Plus besonders anfällig für Kratzer und kleinere Beschädigungen sein kann. Daher wird die Nutzung einer Schutzhülle empfohlen.

Unter der Fußnote 2 schreibt Apple direkt unter den Produktinformationen zum iPhone 7 diamantschwarz:

Das glänzende Finish des iPhone 7 in Diamantschwarz ist das Resultat eines Prozesses, bei dem in neun Stufen eloxiert und poliert wird. Die Oberfläche ist genauso hart, wie bei anderen eloxierten Apple Produkten. Dennoch können mit der Zeit winzige Abnutzungserscheinungen sichtbar werden. Um dem vorzubeugen, empfehlen wir, eines der vielen verfügbaren Cases zu verwenden, mit denen das iPhone geschützt werden kann.

Und online finden sich nur wenige Wochen nach Release des iPhone 7 bereits Meldungen zu Kratzern und vor allem Fettflecken sowie lästigen Fingerabdrücken bei der diamantschwarzen Variante.

Für mich war das der ausschlaggebende Grund, das iPhone 7 doch besser in der mattschwarzen Variante zu bestellen. Der Videovergleich weiter unten zeigt, dass das diamantschwarze iPhone 7 zwar durchaus schön anzusehen ist, aber für mich zählt dann eigentlich doch eher die entspanntere Usability und der Umgang mit dem Gerät

Sicherlich werde auch ich meistens ein Case für das iPhone 7 verwenden. Aber auf Kratzer und Fingerabdrücke auf dem Gerät habe ich dann doch nicht so wirklich viel Lust – wenn ich das Gerät denn mal ohne Schutzhülle verwenden will.

Kratzer beim iPhone 7 diamantschwarz mindern den Wert

Ein weiterer Grund ist natürlich der Wertverlust, der durch Kratzer im Gerät entsteht. Ein zerkratztes iPhone 7 lässt sich leider auch nur mit etwas mehr Abschlag beim Preis verkaufen. Wer weiß, wie es um das iPhone 8 im kommenden Jahr gestellt ist. Und sollte ich – derzeit wider Erwarten – doch 2017 auf das neue iPhone wechseln wollen, dann möchte ich einen angemessenen Preis für das rund 1 Jahr alte Gerät erhalten. Da passen Kratzer nicht so wirklich ins Bild – und wenn Apple schon selbst davor warnt, dann muss da ja wirklich etwas dran sein.

Verwunderlich ist es dennoch, dass das iPhone 7 in diamantschwarz scheinbar am Besten läuft. Das mag zum Einen natürlich daran liegen, dass diese Farbvariante schon echt nett aussieht. Allerdings glaube ich eher, dass der Grund für den Erfolg darin liegt, dass viele Apple-User gern möchten, dass sie mit dem neuen iPhone gesehen werden. Die mattschwarze Variante unterscheidet sich kaum vom iPhone 6S – bei der diamantschwarzen Variante hingegen sieht jeder, dass man das schöne, tolle, neue iPhone 7 in den Händen hält.

Videovergleich: iPhone 7 diamantschwarz vs schwarz

Einen sehr interessanten Videovergleich zwischen dem iPhone 7 diamantschwarz und schwarz gibt es vom amerikanischen Kollegen Marques Brownlee. Im nachfolgenden Video ist das Unboxing von iPhone 7 diamantschwarz und iPhone 7 Plus mattschwarz zu sehen.

Fazit: Beides schöne Geräte, aber für mich überwiegen die Nachteile beim iPhone 7 diamantschwarz – trotz der schöneren Optik. Bestellen kannst Du das iPhone 7 übrigens unter anderem bei den folgenden Anbietern:

Deine Erfahrungen mit dem iPhone 7 diamantschwarz!

Hast Du bereits Erfahrungen mit dem iPhone 7 in der diamantschwarzen Variante gesammelt? Wie steht es um Kratzer, Fettflecken und Fingerabdrücke? Bist Du zufrieden mit dem Gerät oder würdest Du doch lieber auf das iPhone 7 in mattschwazr zurückgreifen?

Ich bin gespannt auf Deine Meinung und Deine Erfahrungen mit dem iPhone 7 diamantschwarz! 🙂

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Jannik Degner

Jannik Degner ist der Gründer der smartphonepiloten. Er schreibt und berichtet hier zu aktuellen Themen aus der Welt des Mobilfunks - vom Ratgeber mit hilfreichen Tipps & Tricks über Tarifübersichten mit den besten Angeboten bist zu brandheißen Deals.

Als freier, hauptberuflicher Journalist sowie Mitglied im Deutschen Journalisten Verband Schleswig-Holstein (DJV) arbeitet er mit dem Schwerpunkt Mobilfunk, Telekommunikation, Technik und Smartphones. Er berät, schreibt und berichtet bei den smartphonepiloten von seinen beruflichen wie privaten Erfahrungen mit verschiedenen deutschen Mobilkfunkunternehmen und hilft bei Problemen.

Seit 2012 hat er sich der Welt des Mobilfunks verschrieben und interessiert sich für Mobilfunkstandards, Handytarife, aktuelle Smartphones, Technik-Gadgets, den digitalen Lifestyle und das vernetzte Zuhause.

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