Protruly Darling VR: Das erste Smartphone für 360-Grad-Selfies

Protruly Darling VR
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Immer rundherum: Auf YouTube und Facebook erfreuen sich 360-Grad-Inhalte großer Beliebtheit. Zwar handelt es sich bei 360-Grad-Aufnahmen nicht um tatsächlichen Virtual Reality Content, doch viele Nutzer schauen sich die Bilder gerne mit ihrer VR-Brille an. In der vergangenen Woche hat der chinesische Konzern Protruly nun das erste Smartphone vorgestellt, das 360-Grad-Selfies aufnehmen kann: Das Protruly Darling VR. Die Aufnahmen aus zwei Kameras sollen mit kurzer Zeitverzögerung zu einem Rundumbild zusammengesetzt werden.

Protruly Darling VR – alles zum VR Smartphone

Warum ist das Darling VR bislang einzigartig?

Wer sich auf YouTube, Facebook oder in anderen sozialen Medien umschaut, sieht schnell: Das „Sourroundie“ liegt im Trend. Statt einer statischen Aufnahme zeigen die 360-Grad-Selfies eine Rundum-Übersicht. Vor wenigen Tagen brachte Apple sogar eine App namens Pie heraus, die zum Instagramm für 360-Grad-Videos werden soll.

Bisher gab es aber noch kein Smartphone, das 360-Grad-Aufnahmen ohne Hilfsmittel anfertigen konnte. Für neuer iPhone-Modelle gibt es den Aufsatz Insta360 Nano, Samsung bietet die Gear 360 für Geräte aus der Galaxy-Serie an. Beide Hilfsmittel können relativ einfach mit dem jeweiligen Smartphone gekoppelt werden.

Mit dem Darling VR sollen 360-Grad-Aufnahmen aber noch einfacher gelingen. Ganz ohne Aufsätze kannst Du Deine Umgebung zu einem umfassenden Panoramabild zusammenfügen lassen.

So gelingen 360-Grad-Aufnahmen mit dem Darling VR

Das Darling VR ist mit zwei Kameras ausgestattet: Auf der Vorderseite und auf der Rückseite befindet sich jeweils eine 13 Megapixel-Weitwinkelkamera. Die Kameralinsen ragen deutlich sichtbar aus dem Smartphone-Gehäuse hervor.

Machst Du mit dem Darling VR ein Foto, soll das Smartphone die Aufnahmen beider Kameras in 0,02 Sekunden zusammenfügen. Anschließend kannst Du Dir das 360-Grad-Bild auf dem 5,5-Zoll-AMOLED-Bildschirm anschauen.

Übrigens: Falls Du noch nicht wirklich Ahnung von 360-Grad-Bildern und Videos hast, dann schaue Dir doch mal das Promo-Video von Insta360 Nano an. Darin erfährst Du, für welche Anwendungszwecke solche Smartphones oder Kameras genutzt werden können.

Welche weiteren Features bietet das Protruly Darling VR?

Das AMOLED-Display bietet eine Auflösung von 1920×1080 und 400ppi. Angetrieben wird das Smartphone von einem Zehnkern-Prozessor, dem MediaTek Helio X20 mit 2,5 GHz und 4 GB RAM. Als Grafikchip ist ein Mali-T880 verbaut. Den Saft liefert ein 3560 mAh Akku.

Laut Herstellerangaben soll das Protruly Darling VR außerdem Livestreaming in virtuellen Umgebungen unterstützen und die Körpertemperatur über einen Abstand von einem Zentimeter hinweg erkennen.

Wer steckt hinter dem 360-Grad-Smartphone?

Das chinesische Unternehmen Protruly hat sich auf Kameratechnik spezialisiert. Der Konzern fertigt unter anderem Nachtsichtsysteme, LCD Videowände, Speed Dome Kameras und Kameramodule. Mit dem Darling VR möchte Protruly jetzt auch auf dem heiß umkämpften Smartphone-Markt Fuß fassen.

Kommt das Darling VR auch nach Deutschland?

Momentan ist das Darling VR nur in China erhältlich. Dort kostet es umgerechnet etwa 550 € in der Standardvariante. Daneben hat Protruly auch eine Luxusvariante auf den Markt gebracht. Die bietet zwar keine weiteren Funktionen, das Smartphone ist aber mit Diamanten und Gold besetzt. Dafür werden umgerechnet rund 1.220 € fällig.

Ob Du das Darling VR jemals in Deutschland kaufen kannst, ist fraglich. Protruly vertreibt seine weiteren Produkte bislang nicht hierzulande, daher ist ein deutscher Release des Smartphones wenig wahrscheinlich. Weitere Infos gibt es unter protruly.com

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Jannik Degner

Jannik ist der Gründer der smartphonepiloten. Er bloggt hier zu aktuellen Themen aus der Welt des Mobilfunks - vom Ratgeber mit hilfreichen Tipps & Tricks über Tarifübersichten mit den besten Angeboten bist zu brandheißen Deals.

Seit 2012 hat er sich der Welt des Mobilfunks verschrieben und interessiert sich für Mobilfunkstandards, Handytarife, aktuelle Smartphones, Technik-Gadgets, den digitalen Lifestyle und das vernetze Zuhause. Wenn man ihn nicht gerade am Macbook vorfindet, dann ist er entweder in der Küche und testet innovatives eKitchen-Equipment oder er sitzt - ganz analog - am Klavier. :)

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