goood mobile Handytarife: Neuer Anbieter spendet zehn Prozent der Grundgebühr

goood mobile Handytarife

Mit goood soll es im Winter 2016 einen neuen deutschen Handyanbieter geben. Der Ansatz dabei ist sehr interessant, denn goood möchte zehn Prozent der Grundgebühren an soziale Projekte spenden. Was haben wir davon zu erwarten? Erst im Oktober 2016 wurden die Angebote von Tarifhaus gelauncht, welches sich bereits in den ersten zwei Monaten als voller Erfolg herausstellten.

In diesem Artikel erfährst Du alle Informationen zu den goood Handytarifen – und natürlich auch alle News zum Launch des neuen Anbieters im Dezember 2016.

Wissenswertes zum sozial engagierten Handyanbieter goood …

Wer steckt hinter dem Unternehmen goood und was ist der Plan?

Hinter dem Anbieter goood verbirgt sich die goood mobile GmbH mit Sitz in München, die durch den Geschäftsführer Christian Vogler vertreten wird. Das innovative Ziel des Unternehmens: Zehn Prozent der monatlichen Grundgebühren sollen an soziale Projekte und Organisationen gespendet werden.

Nach Angaben von goood mobile könnten – wenn nur ein Prozent der deutschen Mobilfunknutzer zu goood mobile wechseln würden – innerhalb der kommenden fünf Jahre Spenden in Höhe von 40 Millionen Euro generiert werden.

Ziel von goood mobile ist es also nicht nur, günstige Handytarife an den Mann (oder die Frau) zu bringen, sondern damit auch noch Gutes zu tun und die Welt ein Stück weit zu verbessern. Das wird auch unterstrichen durch die Aussage von goood mobile, ein Viertel des Profits in zukunftsweisende, soziale Projekte zu investieren.

Hier das Imagevideo von goood, welches alle Features des neuen Anbieters ganz gut zusammenfasst.

Durch eine Crowdfunding-Kampagne konnte goood mobile bis zum 31. Oktober 2016 Kapital von rund 22.000 Euro einsammeln. Insgesamt wurden 301 Unterstützer des Projekts gefunden. Als Ziel waren lediglich 11.500 Euro avisiert gewiesen – damit konnte goood die Erwartungen um mehr als das doppelte übertreffen. Ein durchaus positives Signal …

Welche Handytarife wird es bei goood mobile geben und wie sehen die Konditionen aus?

goood mobile ist in Deutschland derzeit noch in den Startlöchern. Daher gibt es aktuell leider noch keine Informationen zu den goood Handytarifen und den Konditionen im Einzelnen.

Aber wir bleiben dran und aktualisieren diesen Artikel, sobald es Neuigkeiten gibt …

Welche Organisationen werden durch die Spenden von goood unterstützt?

Bislang gibt es noch recht wenige Informationen darüber, welche Organisationen goood mobile mit den Spenden unterstützen wird.

Allerdings wird kommuniziert, dass Du als Verbraucher bei der Verteilung der Spenden Mitspracherecht bekommst. Das bedeutet, Du kannst selbst entscheiden, an welche Organisation Du die zehn Prozent Deiner monatlichen Grundgebühr spenden möchtest. Ob der Verein bei Dir um die Ecke oder eine große Spendenorganisation – Du entscheidest, wohin Dein Anteil geht.

goood mobile hat eine eigene Projektübersicht zusammengestellt. Dort findest Du viele Projekte, die unterstützt werden.

Übrigens: Nach Auswahl Deines Handytarifs kannst Du das Projekt selbst auswählen, welches Du mit Deiner Spende unterstützen möchtest.

Welches Handynetz verwendet goood für seine Handytarife?

Auf der Internetseite von goood mobile ist bislang lediglich die Rede davon, dass mit einem großen deutschen Telekommunikationsanbieter kooperiert wird. Allerdings verwundert das kaum, denn ein eigenes Handynetz wird goood so schnell wohl nicht an den Start bringen. 🙂

In der Preisliste der Tarife verbirgt sich allerdings ein Hinweis, denn goood mobile wird über die Drillisch-Plattform abgewickelt. Somit kommt bei goood das o2-Netz zum Einsatz.

Welche goood Handytarife gibt es & wann erfolgt der Deutschlandstart?

Der offizielle Launch von goood mobile erfolgte im Dezember 2016. Seit dem gibt es insgesamt 4 unterschiedliche Handytarife, die wahlweise mit 24 Monaten Bindung oder mit nur 12 Monaten Bindung angeboten werden.

  • goood big smile (24 Monate Laufzeit): 100 Minuten, 100 SMS, 1 GB Datenvolumen (mit deaktivierbarer Datenautomatik) für 9,99 Euro pro Monat
  • goood smile (12 Monate Laufzeit): 100 Minuten, 100 SMS, 500 MB Datenvolumen (mit deaktivierbarer Datenautomatik) für 9,99 Euro pro Monat
  • goood big easy (24 Monate Laufzeit): Allnet Flat, SMS Flat, 2 GB Datenvolumen (mit deaktivierbarer Datenautomatik) für 19,99 Euro pro Monat
  • goood easy (12 Monate Laufzeit): Allnet Flat, SMS Flat, 1 GB Datenvolumen (mit deaktivierbarer Datenautomatik) für 19,99 Euro pro Monat

Bei allen Tarifen ist eine Spende in Höhe von 10 Prozent der monatlichen Grundgebühr enthalten. Damit spendest Du Monat für Monat nur mit Deinem Mobilfunktarif zwischen 99 Cent und 1,99 Euro.

Mein Fazit zu good mobile: Interessanter Ansatz & schwierige Umsetzung

Der Ansatz von goood mobile klingt sehr spannend. Spenden durch etwas so Alltägliches wie Mobilfunktarife zu generieren klingt genial und auch durchaus erfolgversprechend. Die partielle Umwandlung von Unternehmensprofiten in Spenden für soziale Projekte ist nicht nur sehr löblich, sondern auch nachhaltig. Besonders gut gefällt mir das Mitspracherecht der Kunden bei der Verteilung der Spenden.

Aber alle diese positiven Faktoren sind leider kein Garant für eine erfolgreiche Mobilfunkmarke. Der Mobilfunk in Deutschland 2016 ist geprägt durch einen massiven Wettbewerb und Preisdruck. Selbst etablierte Anbieter geraten zum Teil unter Druck durch die immer weiter fallenden Preise. Die Kunden und Verbraucher werden verwöhnt durch immer preiswertere Tarife. Da stellt man sich natürlich die Frage, warum teuer, wenn es auch günstiger geht.

Mit goood mobile kommt hier nun eine wichtige soziale Komponente ins Spiel. Abzuwarten bleibt allerdings, wie dies von den deutschen Verbrauchern angenommen wird. Ich persönlich wäre sofort dabei, allein aus dem Grund, mit etwas Alltäglichem Gutes zu tun.

Allerdings dürfen wir uns auch keinen Illusionen hingeben: Im Fokus stehen natürlich die Mobilfunktarife von goood mobile selbst – und nur wenn diese durch Preis, Leistung, Service und Qualität überzeugen können, wird sich goood in Deutschland durchsetzen können. Um das abzuschätzen ist es aber noch zu früh, dazu bedarf es doch ein wenig mehr Informationen zu den künftigen goood Handytarifen. Durch die Zusammenarbeit mit Drillisch hat goood sich jedoch einen sehr erfahrenen Partner ins Boot geholt.

Zusammenfassend: Ein tolles, innovatives Konzept, das durchaus eine Erwähnung wert ist. Ich drücke die Daumen für einen erfolgreichen Deutschland-Launch im Winter 2016! 🙂

Und jetzt interessiert mich noch Deine Meinung: Was sagst Du zu dem Ansatz von goood mobile, einen Teil der monatlichen Grundgebühr zu spenden? Würdest Du einen Vertrag beim neuen Anbieter goood mobile abschließen? Lass‘ es mich wissen und hinterlasse gleich einen Kommentar mit Deiner Meinung!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Bewertung(en), durchschnittlich: 3,17 Stern(e)

Originalartikel vom 16. November 2016 – aktualisiert am 23. Dezember 2016

1 Antwort
  1. Hans says:

    Warnung – dieses Unternehmen ist mE unseriös. Es ist zB nicht möglich, vor Ablauf von 18 Monaten (!) überhaupt in einen höheren Tarif zu wechseln, und für jeden (!) Wechsel muss man eine überteuerte „Gebühr“ bezahlen, selbst wenn man in einen höheren Tarif wechseln möchte. Zudem ist zusätzlich aufgebuchtes Datenvolumen teuer – und viel langsamer. Der Kundendienst ist zudem eine Katastrophe, wenn man mal ein Problem hat. Und auf der unübersichtlichen Plattform muss man sich erst endlos durchklicken, bis man zB zur Antwort auf eine Frage gelangt. Meine Empfehlung: Die zwanzig Euro lieber direkt spenden und einen seriösen Mobilfunkanbieter wählen.

    Antworten

Dein Kommentar

Was sagst Du zum Thema? Deine Meinung interessiert mich.
Nimm' doch gleich an unserer Diskussion teil und hinterlasse einen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

You have to agree to the comment policy.