Drillisch Roaming: So gelingt der Wechsel in den regulierten Roaming-Tarif

Drillisch Roaming: Alternativer & regulierter Roaming-Tarif
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Der Drillisch Konzern macht gerade hinsichtlich der Umsetzung der EU-Roaming Verordnung negative Schlagzeilen. Neukunden werden automatisch in den alternativen Roaming-Tarif eingestellt, der nicht die volle Leistung zur Nutzung um EU-Ausland zulässt. Dabei kann bei Drillisch-Marken wie simply, smartmobil, winSIM, discotel, DeutschlandSIM und PremiumSIM jederzeit kostenfrei in den regulierten Roaming-Tarif gewechselt werden.

Drillisch Roaming: Alternativer Roaming-Tarif bietet weniger Datenvolumen im EU-Ausland

Was ist der alternative Roaming-Tarif bei Drillisch?

Der alternative Roaming-Tarif bei den Marken des Mobilfunkanbieters Drillisch ist eigentlich nur eine spezielle Tarifoption, mit der der Nutzer auf das volle Datenvolumen im EU-Ausland verzichtet. Dafür gibt es ein zusätzliches Datenvolumen von bis zu 1 GB, welches nicht nur in den 28 EU-Mitgliedsländern, sondern auch in der Schweiz verwendet werden kann. Danach ist die Datennutzung im Ausland nur noch gegen Aufpreis möglich.

Hinsichtlich der Telefonie und SMS gelten alle Einheiten bzw. die Flat auch im EU-Ausland. Damit ist es – wie im regulierten Tarif möglich innerhalb des Reiselandes und vom Reiseland nach Deutschland zu telefonieren. Vorsicht: Auch hier sind Verbindungen von Deutschland ins Ausland kostenpflichtig.

Gibt es bei Drillisch auch den regulierten Roaming-Tarif?

Laut EU-Roaming Verordnung hat der Verbraucher das Anrecht auf das volle Datenvolumen im EU-Ausland. Diese Verordnung umgeht Drillisch jedoch mit dem alternativen Roaming-Tarif – das gilt allerdings nur für einige Marken.

Zum 22. September 2017 sind bei den Marken winSIM und smartmobil die Roamingkonditionen geändert worden. Ab sofort ist bei beiden Marken der regulierte Tarif vorausgewählt. Du kannst bei der Bestellung kostenfrei in den alternativen Roamingtarif wechseln. Sofern Du später nachträglich wechseln möchtest, kostet die Tarifoption 4,99 € pro Monat und ist damit nicht empfehlenswert.

Wenn Du noch einen „alten“ winSIM oder smartmobil Tarif mit alternativer Roamingoption hast, kannst Du jederzeit wechseln. 230,

Um in den regulierten Roaming-Tarif beim Drillisch Roaming zu wechseln, gehst Du wie folgt vor.

  1. Logge Dich in der Servicewelt Deines Anbieters ein.
  2. Klicke unter „Mein Vertrag“ auf „Tarifoptionen„.
  3. Nun wählst Du den Reiter „Roaming“ aus.
  4. Kündige die Tarifoption „EU-Flat + Internet 1 GB “ – ggf. auch mit anderem Datenvolumen bezeichnet – und wähle „Kein EU-Paket (Standard-Bepreisung)

Abhängig vom Tarif kann die Option auch als „Roam-like-at-home“ bezeichnet werden – vielen Dank für die Info an Jannis. 🙂

Lass‘ Dich von „Standard-Bepreisung“ nicht abschrecken. Drillisch versucht, Dich in dem alternativen EU-Paket zu halten. Anschließend wirst Du in den regulierten Roaming-Tarif umgestellt. Das geschieht in der Regel innerhalb von wenigen Tagen.

Welche Nachteile hat der regulierte Roaming-Tarif bei Drillisch?

Mit dem regulierten Roaming-Tarif kannst Du Dein volles Datenvolumen auch im EU-Ausland nutzen. Angesichts von Datenvolumen von bis zu 15 GB im simply LTE 10.000 ist dies im Gegensatz zu einem Gigabyte zusätzlich ein ordentliches Plus an Leistung. Allerdings lässt sich auch nach Wechsel in den regulierten Tarif nicht das volle Datenvolumen nutzen. Beim simply LTE 10.000 sind es beispielsweise nur rund 5 GB im Monat. Das liegt an der Fair-Use-Policy.

Allerdings kannst Du alle Leistungen mit dem regulierten Roaming-Tarif nicht in der Schweiz nutzen.

Weiterhin greift bei Drillisch durch den Wechsel in den regulierten Roaming-Tarif die sogenannte Fair-Use-Regelung. Dabei soll es sich um einen Schutz der Anbieter vor missbräuchlicher Nutzung im Ausland handeln.

Ein weiterer Nachteil am regulierten Roaming-Tarif bei Drillisch ist, dass der Anbieter durch den Wechsel quasi dazu legitimiert ist, eine außerordentliche Kündigung auszusprechen. Bislang ist zwar kein Fall bekannt, aber theoretisch denkbar wäre es. Sorgen würde ich mir deshalb allerdings nicht machen. Weiterhin kann es beim Wechsel zurück in den alternativen Roaming-Tarif zu Mehrkosten kommen – beispielsweise durch eine monatliche Gebühr für die Tarifoption.

Wann lohnt sich der alternative Roaming-Tarif?

Wenn Du viel in der Schweiz unterwegs bist, dann würde ich den alternativen Roaming-Tarif von Drillisch beibehalten. Das gilt auch, wenn Du im Ausland nur gelegentlich surfst und mit 1 GB gut auskommst. In diesem Fall erhältst Du das Datenvolumen im EU-Ausland von 1 GB zusätzlich zum Inlands-Datenvolumen. Im regulierten Tarif gibt es nur ein Volumen, welches sowohl im In- als auch im Ausland verwendet wird.

Es ist also durchaus eine Ansichtssache, welcher Roaming-Tarif sich mehr lohnt. Die Verschleierungstaktik von Drillisch hinsichtlich des alternativen und des regulierten Roaming-Tarifs sind jedoch nicht gerade elegant gelöst. Auch die nachträgliche Buchung der alternativen Roamingoption zum Preis von 4,99 € bei winSIM oder smartmobil halte ich für ziemlich unsinnig und überteuert.

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Originalartikel vom 6. Juli 2017 – aktualisiert am 22. September 2017

Jannik Degner

Jannik ist der Gründer der smartphonepiloten. Er bloggt hier zu aktuellen Themen aus der Welt des Mobilfunks - vom Ratgeber mit hilfreichen Tipps & Tricks über Tarifübersichten mit den besten Angeboten bist zu brandheißen Deals.

Seit 2012 hat er sich der Welt des Mobilfunks verschrieben und interessiert sich für Mobilfunkstandards, Handytarife, aktuelle Smartphones, Technik-Gadgets, den digitalen Lifestyle und das vernetze Zuhause. Wenn man ihn nicht gerade am Macbook vorfindet, dann ist er entweder in der Küche und testet innovatives eKitchen-Equipment oder er sitzt - ganz analog - am Klavier. :)

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40 Antworten

  1. Avatar Uwe Stelzer sagt:

    Hallo!

    Eine aktuelle Frage… ich habe einen „Drillisch, Smartmobil“ Vertrag, auf Nachfrage bestätigt im regulierten Tarif!

    Nun sind gestern in der Schweiz Kosten von 59,50 Euro entstanden da es leider ein nicht-EU Ausland ist und die Datenroaming Option auf ON war… bin fast nie in der Schweiz… Nachricht kam heute per SMS.

    Allerdings habe ich gestern nie eine Tarif/Roaming Info nach dem Einwählen in das Netz in der Schweiz bekomme.
    (soweit ich mich erinnere „Salt“)
    Die Drillisch Hotline meint das Problem sei leider nicht ihres, die Verantwortung hierzu läge beim schweizer Anbieter.

    Was nun?!

    Kurze Antwort reicht völlig!

    Grüße und Dank!

    • Jannik Degner Jannik Degner sagt:

      Hallo Uwe,

      bitte entschuldige meine verspätete Rückmeldung. Wenn keine SMS angekommen ist, kann es tatsächlich schwierig sein, den Anspruch bei Drillisch geltend zu machen. Auf der anderen Seite ist der Anbieter meines Wissens nach dazu verpflichtet über die Kosten zu informieren und Dein Vertragspartner ist ja Drillisch und nicht der Netzbetreiber aus der Schweiz. Ich würde das Problem daher nochmals schriftlich festhalten und an Drillisch senden. Eventuell lässt sich dort etwas auf Kulanz regeln – auf jeden Fall würde ich hartnäckig bleiben.

      Viel Erfolg und viele Grüße,
      Jannik

  2. Avatar Wolf sagt:

    Hallo zusammen, ich bin seid 11.10 bei Simplytel.Jetzt halte ich mich gerade in der Schweiz auf und musste festellen das ich kein Netz habe, ich habe den Kundenservice im Chat kontaktiert und sie schreiben mir das sie es mir freischalten, also das ich nicht erreichbar bin damit habe ich nicht gerechnet. Ich bin viel beruflich in der Schweiz und habe den Tarif 10.000 mit 15 Gb für 24,99. Könntet ihr mir sagen was ich einstellen muss das ich keine bösen Überraschungen erlebe. 1Gb reicht mir hier aus da ich hauptsächlich mit Wlan online bin, mir geht es darum telefonieren zu können ohne nachher die dicke Rechnung zu bekommen.Vielen Dank für eure Hilfe.

    • Jannik Degner Jannik Degner sagt:

      Hallo Wolf,

      es kann sein, dass Du erst nachträglich für das EU-Roaming freigeschaltet wirst. Das sollte ja bei simply bzw. Drillisch nun in Bearbeitung sein.

      Wenn Du im alternativen Roamingtarif bist (wovon ich ausgehen würde, da Du das 1 GB zusätzlich auch in der Schweiz hast), dann kann Dir prinzipiell nichts passieren. Sobald das 1 GB aufgebraucht ist, kannst Du nicht mehr weitersurfen und auch keine Zusatzkosten durch mobiles Datenvolumen verursachen. Anders sieht dies im regulierten Roamingtarif aus: Dabei werden nach Verbrauch des in der Fair Use Policy festgelegten Datenvolumens (kannst Du hier berechnen) zusätzliche Kosten erhoben – bis zu 59,50 Euro pro Monat. Dann greift ein Kostenschutzmechanismus.

      Ich hoffe, dass ich Dir damit weiterhelfen konnte.
      Viele Grüße,
      Jannik

      • Avatar Wolf sagt:

        Hallo Jannik, sie haben es gestern ohne Probleme freigeschaltet, ich habe auch eine SMS bekommen.das Internet und Anrufe nichts kosten, also die Standard Sms die man bekommt. In meiner App steht
        EU Daten-Reset 1GB deaktiviert
        Europa Paket 1GB aktiv

        Was ist denn der Unterschied zwischen Internet 15GB LTE Turbo 225
        und Internet Flat 15GB LTE Turbo 225, sehe ich das richtig das bei der zweiten Option nach Verbrauch von 15GB einfach die Geschwindigkeit gedrosselt wird? Ich habe diese Option nämlich aktiviert und sie soll zum 1.11 aktiviert werden.

  3. Avatar Uwe Schlueter sagt:

    Ich möchte Sie kurz über den Fortgang meines Streites mit Drillisch informieren: Nachdem ich mir die Rücklastschrift zurückgeholt hatte, folgten Mahnungen und die Ankündigung, meinen Anschluß rechtswidrig zu sperren (den unstrittigen Teil der Rechnung und auch die Folgerechnungen habe ich ja bezahlt).
    Ich habe dann nochmal darauf hingewiesen, dass ich vor einer gerichtlichen Klärung nicht zurückschrecke -auch um einen Präzedenzfall für andere geprellte Kunden zu schaffen.

    Daraufhin hat Drillisch „kulanterweise“ auf die Forderung verzichtet. 

  4. Avatar Uwe sagt:

    Der Bundesverband der Verbaucherzentralen klagt gerade gegen O2, die auch mit Tricks die EU-Regelung umgehen möchte. Argumentation ist, dass der Kunde nicht verpflichtet werden darf, aktiv etwas zu unternehmen (im Fall von O2 irgendeine SMS zu senden), damit die geltende EU-Regelung gilt. Ich habe mir jetzt den strittigen Betrag per Rücklastschrift zurückgeholt. Einer etwaigen gerichtlichen Mahnung würde ich widersprechen.

  5. Avatar Fred sagt:

    Hi Uwe,

    ich habe genau die selbe Situation wie du erlebt. Auf meine Beschwerde kam die selbe Antwort von Drillisch. Ich finde es wirklich lächerlich, dass man mit zusätzlicher EU-Option (welche standardmäßig aktiviert war) letztendlich der Gelackmeierte ist. Darüber hinaus habe ich keinerlei Info SMS im Ausland über Tarifkonditionen erhalten. Die erste Nachricht von smartmobil war die Info über das Greifen der Kostensperre von 50€.

  6. Avatar Uwe Schlueter sagt:

    Hallo Jannik,
    ich hatte ja nur 100 MB und nicht 1GB. Übrigens wusste ich überhaupt nichts von diesem „Zusatzpaket“, aktiv gebucht habe ich das nicht. Es stand allerdings im Vertrag und ist wohl integraler Bestandteil des Tarifs gewesen (lange vor der EU-Verordnung). Dass eine solcher Zusatz nun zum Nachteil des Kunden sein soll, leuchtet mir immer noch nicht ein, denn zunächst sollten ja die Bestimmungen der EU-Verordnung gelten. Wenn Drillisch/Simply dann noch 100MB „on top“ gewähren möchten, können sie das ja tun. Wir sind vor dem 15.06. in Italien eingereist und haben deswegen die zu diesem Zeitpunkt für alle gültigen Roamingkonditionen per SMS erhalten. Das mit der Verbraucherzentrale wäre eine Idee.

    • Jannik Degner Jannik Degner sagt:

      Hallo Uwe,

      das würde ich Dir auch empfehlen – vielleicht zusätzlich nochmals ein Schreiben an Drillisch mit dem Zusatz „Geschäftsführung“ absenden und um Stellungnahme bitten. Eventuell lässt sich da ja auf Kulanz etwas drehen.

      Laut den Tarifdetails zur EU 100 & Internet (https://imagepool.drillisch.de/sw/EU_100_und_Internet_O.pdf) stimmt die Abrechnungsmethode jedoch. Nach Verbrauch der 100 MB werden pro weiteres MB 15 Cent berechnet – bis zum Kostenschutz von 50 Euro netto.

      Inwiefern die Überschneidung zur EU-Roaming-Verordnung jedoch legitim ist, würde ich in jedem Fall abklären lassen.

      Ich drücke die Daumen, dass Du in der Angelegenheit Recht bekommst. Halte uns hier gern auf dem Laufenden.

      Viele Grüße,
      Jannik

      • Avatar Paul sagt:

        Hallo Jannik, hallo Uwe,

        ich bin gerade im Spanienurlaub und erhielt eben folgende SMS „Sie haben bereits Datendienste im Ausland für 47,60 EUR genutzt. In Kürze greift das Preis-Limit für die mobile Datennutzung. Möchten Sie weiterhin unsere Datendienste nutzen, wenden Sie sich über Ihre persönliche Servicewelt (https://service.yourfone.de) an uns. Ihr yourfone Team“ daraufhin habe ich mich online bei yourfone eingeloggt und musste leider feststellen, dass ich auch in einem „alternativen Roamingtarif“ bin. Ich habe eine 100mb EU Option seit Vertragsbeginn und bin natürlich nicht davon ausgegangen, dass mir diese Option irgendwann mal einen Nachteil bringt. Sehr geschickt angestellt von Drillisch… Die Dame an der Hotline meint natürlich alles ist rechtens und ich hätte die Option vorher deaktivieren müssen. Blöderweise muss ich zugeben, dass ich bei der Landung in Spanien die Tarifinfo SMS bekommen, diese aber leider ignoriert habe. Meinst ihr es hat Sinn zur Verbraucherzentrale zu gehen? Es ist zwar eine sehr miese Geschäftstaktik aber scheinbar ja alles rechtens…

        Viele Grüße,

        Paul

        • Jannik Degner Jannik Degner sagt:

          Hallo Paul,

          ich habe leider noch keine Erfahrungswerte mit der Verbraucherzentrale bei Roaming-Angelegenheiten gesammelt. Aber einen Versuch ist es durchaus wert. Wenn Du etwas herausbekommst, würde ich mich freuen, wennDu uns kurz davon berichtest. 🙂

          Viele Grüße & viel Erfolg,
          Jannik

          • Avatar Uwe Schlueter sagt:

            ich habe jetzt die Geschäftsführung kontaktiert. Satzbausteine, keine Bereitschaft zum Entgegenkommen. Tricks sind offenbar das Geschäftmodell dieses Unternehmens. Die Verbraucherzentrale ist für mich schwer erreichbar, da müsste ich mir zu lange frei nehmen. Die Frage ist nun, ob ich mir das Geld per Rücklastschrift zurückhole und es drauf ankommen lassen, ob Drillisch wirklich per Klage einen Präzedenzfall schaffen will. Überleg ich mir in den nächsten Tagen. Mich ärgert es schon, dass solche Geschäftspraktiken zu Lasten des Verbrauchers möglich sein sollen.

  7. Avatar Uwe Schlueter sagt:

    noch zur Ergänzung: da die Mai-Rechnung wie stets 12,49 Euro betrug, habe ich diese natürlich gar nicht geöffnet. Warum auch? Ich konnte ja nicht damit rechnen, dass Drillisch am Ende der Rechnung wichtige Mitteilungen versteckt. Und selbst wenn ich das gelesen hätte: Bis ich auf deren Trickserei reingefallen bin, wusste ich nicht, was ein „regulierter Tarif“ ist und glaube, dass ich dazu als Verbraucher auch nicht unbedingt verpflichtet bin.
    Es sollte doch selbstverständlich sein, dass eine begünstigende EU-Neuregelung erst einmal zur Anwendung kommt, auch ohne dass man akribisch versteckte Hinweise entschlüsselt..

    • Jannik Degner Jannik Degner sagt:

      Hallo Uwe,

      das ist ja mal ein ganz schönes Ding. Welche Preise standen denn in der SMS, die Du von simply bei der Einreise ins Ausland bekommen hast? Meines Wissens nach sind auch die „alten“ EU-Optionen mit einen Schutz ausgestattet. Wenn das 1 GB aus der ehemaligen EU-Option verbraucht ist, wird die Datenverbindung eigentlich gekappt und es ist keine mobile Datennutzung mehr möglich. Hast Du noch irgendein Paket nachgebucht oder ähnliches?

      Die EU-Roaming Verordnung hat leider ihre Tücken. Ich brauchte auch eine gewisse Zeit, bis ich da durchgestiegen bin – insbesondere bei simply bzw. Drillisch. Und böse Überraschungen scheint es dennoch immer wieder zu geben.

      Vielleicht solltest Du Dich nochmals schriftlich an Drillisch wenden und auf die automatische Sperre nach 1 GB Datenverbrauch im Ausland hinweisen. Prinzipiell dürften Dir damit eigentlich gar keine zusätzlichen Kosten entstanden sein. Du kannst es natürlich mit der Rücklastschrift drauf ankommen lassen und schauen, was passiert. Wobei dann meist automatische Prozesse in Gang gesetzt werden, die leider noch höhere Kosten produzieren. Ansonsten vielleicht auch mal eine Verbraucherzentrale kontaktieren?!

      Viele Grüße,
      Jannik

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